MdL Rainer Ludwig: Förderungen für innovative Vorhaben in Kulmbach, Bayreuth und Wunsiedel stärken kulturelle Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt
München/Oberfranken. Auch Oberfranken profitiert von den Mitteln des Kulturfonds Bayern 2026. Mit insgesamt 55.000 Euro werden zwei Projekte der kulturellen Bildung in den Landkreisen Kulmbach, Bayreuth und Wunsiedel gefördert. Der örtliche Landtagsabgeordnete Rainer Ludwig, der sich gemeinsam mit der Bayernkoalition für eine starke Ausstattung des Kulturfonds eingesetzt hatte, freut sich über die Unterstützung für die Region.
Bayernweit werden im Jahr 2026 insgesamt 25 Projekte mit einem Fördervolumen von knapp 750.000 Euro aus dem Kulturfonds Bildung unterstützt. Ziel ist es, kulturelle Teilhabe zu fördern, kreative Potenziale zu entfalten und insbesondere jungen Menschen neue Zugänge zu Kunst, Kultur und gesellschaftlichem Engagement zu eröffnen.
„Kulturelle Bildung gehört zu den wertvollsten Investitionen, die wir in die Zukunft unserer Gesellschaft tätigen können. Sie eröffnet neue Horizonte, stärkt Kreativität und Selbstvertrauen und vermittelt Fähigkeiten, die junge Menschen weit über Schule und Ausbildung hinaus begleiten. Die beeindruckende Fördersumme zeigt eindrucksvoll, welchen Stellenwert kulturelle Bildung im Freistaat Bayern genießt“, erklärt Ludwig.
Mit 33.000 Euro wird das Projekt „re:Connect – Jugend gestaltet digitale Spielräume“ des Vereins wundersam anders e.V. in den Landkreisen Kulmbach und Bayreuth gefördert. Das außergewöhnliche Vorhaben verbindet kulturelle Bildung mit digitalen Zukunftsthemen. Durch Spiel, digitale Gestaltung und künstlerische Produktion entsteht eine begehbare Medienkunstlandschaft, die von rund 60 Jugendlichen selbst entwickelt wird. Gemeinsam mit Künstlern, Medien- und Gamedesignern gestalten die Teilnehmer digitale Avatare, entwickeln eigene Geschichten, erschaffen Klangwelten und setzen sich kreativ mit Künstlicher Intelligenz und digitaler Gegenwartskultur auseinander.
„Gerade junge Menschen bewegen sich heute selbstverständlich in digitalen Lebenswelten. Umso wichtiger ist es, sie nicht nur zu Konsumenten, sondern zu kreativen Gestaltern dieser Räume zu machen. Das Projekt verbindet Medienkompetenz, Kreativität und kulturelle Bildung auf beeindruckende Weise und eröffnet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern völlig neue Perspektiven“, so Ludwig.
22.000 Euro (plus weitere 22.000 Euro im Folgejahr 2027) erhält das Theaterprojekt „GEMEINsam – plain social theatre“ des JuKu-Mobil Fichtelgebirge & Hofer Land e.V.. Das Projekt setzt auf die verbindende Kraft des Theaters und bringt Menschen unterschiedlicher Generationen, Lebenssituationen und Hintergründe zusammen. Durch gemeinsames Entwickeln, Gestalten und Aufführen entstehen Begegnungen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und neue Möglichkeiten der aktiven Teilhabe eröffnen.
„Theater besitzt die besondere Fähigkeit, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen, Perspektiven zu wechseln und Verständnis füreinander zu schaffen. Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten häufig von Gegensätzen geprägt sind, brauchen wir solche Räume der Begegnung und des Miteinanders mehr denn je“, betont Ludwig.
Für den Landtagsabgeordneten verdeutlichen beide Projekte die Vielfalt und Innovationskraft kultureller Bildungsarbeit. „Die geförderten Vorhaben könnten unterschiedlicher kaum sein – und genau darin liegt ihre besondere Stärke. Das eine Projekt verbindet Kunst und digitale Innovation, das andere setzt auf die Kraft des gemeinschaftlichen Theaters. Beide schaffen Möglichkeiten, Talente zu entdecken, Selbstvertrauen zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen. Sie zeigen eindrucksvoll, dass kulturelle Bildung weit mehr ist als ein ergänzendes Angebot – sie ist ein zentraler Baustein für die persönliche Entwicklung und das gesellschaftliche Miteinander.“
Besonders beeindruckt zeigt sich Ludwig vom Engagement der Verantwortlichen vor Ort: „Hinter jedem erfolgreichen Projekt stehen Menschen, die mit Leidenschaft, Ideenreichtum und großem persönlichem Einsatz etwas bewegen wollen. Sie investieren Zeit, Energie und Kreativität, um insbesondere jungen Menschen neue Chancen zu eröffnen. Dieses Engagement verdient unsere Anerkennung und unsere Unterstützung.“
Abschließend verweist Ludwig auf die Bedeutung kultureller Bildung für die Zukunft Oberfrankens: „Unsere Heimat lebt von ihrer kulturellen Vielfalt, ihrer Kreativität und dem Einsatz zahlreicher Ehrenamtlicher, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Kulturschaffender. Deshalb freue ich mich sehr, dass die Fördermittel auch 2026 wichtige Impulse für Oberfranken setzen. Allen Beteiligten wünsche ich viel Erfolg und gutes Gelingen bei der Umsetzung ihrer Projekte.“
