MdL Rainer Ludwig: „Bedeutsamer Schritt für unsere Einsatzkräfte in Oberfranken!“
Die Feuerwehren im ländlichen Raum sind tragende Säulen unserer Sicherheitsarchitektur. Ob Großbrand, Verkehrsunfall oder Naturkatastrophe – auf unsere Feuerwehrfrauen und -männer ist Verlass. Gerade in Oberfranken, mit seinen weitläufigen Landkreisen und kleineren Gemeinden, ist eine einsatzbereite Feuerwehrstruktur unverzichtbar.
Deshalb zeigt sich Rainer Ludwig, Landtagsabgeordneter der FREIEN WÄHLER für den Stimmkreis Kulmbach-Wunsiedel, sehr erfreut über die Ergebnisse der Kabinettssitzung vom Dienstag: „Gute Nachrichten für unsere Wehren im Landkreis Kulmbach und im Fichtelgebirge: Die Novelle des Bayerischen Feuerwehrgesetzes wird nun zügig auf den Weg gebracht. Damit setzen wir ein deutliches Signal der Wertschätzung für alle, die sich mit Herzblut und Engagement in den Dienst unserer Gesellschaft stellen.“
Künftig wird sich die Altersgrenze für den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst dynamisch am gesetzlichen Rentenalter – aktuell 67 Jahre – orientieren. Eine darüberhinausgehende Verlängerung ist nicht vorgesehen. Damit folgt der Freistaat dem klar artikulierten Wunsch zahlreicher Feuerwehrverbände und Ehrenamtlicher nach einer praktikablen, unbürokratischen und zukunftsfesten Regelung.
„Diese Entscheidung ist ein Meilenstein für unsere Feuerwehren. Sie bedeutet nicht nur mehr Handlungsspielraum, sondern auch verdiente Anerkennung für all jene, die mit jahrzehntelanger Erfahrung, unermüdlicher Einsatzbereitschaft und beeindruckender Disziplin für unser aller Schutz sorgen,“ betont Ludwig mit Blick auf die jüngste Kabinettsentscheidung zur Reform des Bayerischen Feuerwehrgesetzes.
„In vielen persönlichen Gesprächen mit Einsatzkräften aus der Region Kulmbach/Wunsiedel wurde mir eines immer wieder eindrucksvoll gespiegelt: Die Leidenschaft und körperliche Leistungsfähigkeit vieler Feuerwehrleute endet nicht mit dem 65. Lebensjahr. Diese wertvolle Ressource künftig weiter nutzen zu dürfen, ist ein Gewinn für alle,“ erklärt der oberfränkische Abgeordnete.
Darüber hinaus bringt die Gesetzesnovelle weitere gezielte Entlastungen für unsere Wehren mit sich. So wird etwa die Einführung zusätzlicher Kostentatbestände neue finanzielle Spielräume eröffnen – für Kommunen ebenso wie für die Hilfestrukturen selbst. Auch dies sei, so Ludwig, ein Ausdruck verantwortungsbewusster Landespolitik im Schulterschluss mit den Ehrenamtlichen.
„Unsere Feuerwehren sind mehr als nur Einsatzkräfte – sie verkörpern Gemeinschaft, Verlässlichkeit und gelebten Bürgersinn. Gerade im ländlich geprägten Oberfranken, wo jede Minute zählt, wenn Hilfe gebraucht wird, ist ihre Präsenz lebenswichtig. Ich stehe fest an der Seite unserer Kameradinnen und Kameraden – und werde das auch in Zukunft mit voller Überzeugung tun,“ so Ludwig weiter.
Die Anpassung der Altersgrenze sei für ihn ein Ausdruck tiefen Respekts vor der Lebensleistung unzähliger Ehrenamtlicher. Zugleich sichere sie das Rückgrat der öffentlichen Gefahrenabwehr – insbesondere in der Fläche, wo freiwillige Feuerwehrleute oft die ersten sind, die bei Notfällen eintreffen.
„Was unsere Feuerwehren täglich leisten, verdient höchste Anerkennung. Mit der heutigen Entscheidung stärken wir ihre Strukturen nachhaltig – und senden ein klares Signal: Euer Einsatz wird gesehen, gehört und wertgeschätzt,“ so MdL Rainer Ludwig abschließend.